Weihnachtsbaum: richtig transportiert

Es grünt so grün

Nicht jeder hat einen Baumverkauf direkt vor der Tür. Wird die Nordmanntanne mit dem Auto transportiert, gibt es Regeln.

Weihnachtsbaum: richtig transportiert

Rechtsfrage des Tages:

Je größer der Weihnachtsbaum, umso schwieriger gestaltet sich der Heimweg mit Nordmanntanne oder Blaufichte. Worauf müssen Sie beim Transport mit dem Auto achten?

Antwort:

Haben Sie sich für einen schönen Weihnachtsbaum entschieden, muss dieser irgendwie nach Hause kommen. Haben Sie keinen Anhänger, werden Sie den Baum im Kofferraum oder auf dem Autodach transportieren müssen. In beiden Fällen müssen Sie sich an wichtige Regeln halten, um Unfälle und Bußgelder zu vermeiden. So darf der Baum maximal 1,5 Meter aus dem Kofferraum herausragen. Fahren Sie weniger als 100 Kilometer mit der Ladung, dürfen es bis zu 3 Meter sein. Achten Sie darauf, dass Kennzeichen und Rückleuchten nicht durch Zweige verdeckt sind. Und sichern Sie den Baum mit Spanngurten.
Ragt die Spitze des Baums mehr als einen Meter aus dem Kofferraum heraus, müssen Sie diese mit einer roten Fahne sichern. Bei Dunkelheit ist eine rote Leuchte nötig. Die gleichen Regeln gelten für den Transport auf dem Autodach. Hier ist es besonders wichtig, dass der Baum auf einem Dachgepäckträger oder der Dachreling sicher festgezurrt ist. Ein abrutschender Baum kann zu einem tödlichen Geschoss werden.
Halten Sie sich nicht an die vorgeschriebene Ladungssicherung, droht ein Bußgeld von bis zu 80 Euro und ein Punkt in Flensburg. Kommt es zum Unfall, beträgt das Bußgeld bis zu 120 Euro und einen Punkt. Vergessen Sie das rote Fähnchen oder die Markierungsleuchte, werden Sie mit 25 Euro zur Kasse gebeten.

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