Ford Mustang: Kfz-Steuer, Anschaffungskosten & Kfz-Versicherung

Die Legende

Der Ford Mustang gilt als das Pony-Car der ersten Stunde. Was das genau bedeutet, lesen Sie hier.

Ford Mustang: Kfz-Steuer, Anschaffungskosten & Kfz-Versicherung

Der Sportwagen Ford Mustang wird seit 1964 gebaut. Geplant war er ursprünglich als sportlicher und preisgünstiger Wagen für die junge Zielgruppe. Doch seit Langem gehört er zu den amerikanischen Kultautos schlechthin, neben der Corvette von Chevrolet. Für viele Menschen ist er sogar mehr als ein Auto: Der Ford Mustang ist und war eine Legende – seit mehr als einem halben Jahrhundert.

Der Ford Mustang ist der Begründer der sogenannten Pony-Cars. Dieser Begriff geht zurück auf „Mustang“ als Bezeichnung für Pferde und die entsprechende Form: „long hood, short deck“ – lange Motorhaube und kurzes Deck. Da sich in Deutschland bereits andere Firmen den Begriff Mustang für Lkws und Mopeds gesichert hatten, wurde er hierzulande unter dem Namen T5 verkauft.

Die heißen Hengste gibt es bereits seit 6 Generationen

Den Ford Mustang I (1964–1973) gab es in 4 Versionen im Abstand von je einem Modelljahr. Die technische Basis lieferte der Ford Falcon. Von Beginn an war der Mustang sehr erfolgreich: Bereits im ersten Jahr verkaufte Ford knapp 700.000 Fahrzeuge.

Heißblütig, günstig und extravagant – der Ford Mustang

Sicher lag es an mehreren Faktoren, dass sich der Ford Mustang gleich so erfolgreich verkaufte:

  • Am günstigen Preis: Der Ur-Mustang war ab 2.368 US-Dollar zu haben, das entspricht heute inflationsbereinigt ungefähr 18.000 US-Dollar
  • An der großen Bandbreite von zusätzlichen Extras und Ausstattungspaketen
  • An einer außergewöhnlichen Werbekampagne

Die erste Generation des Ford Mustang wurde in der bezahlbaren Sechszylinder-Version mit stets wachsender Karosserie konzipiert. Erhältlich war aber auch ein V8-Motor mit 270 PS. Ab 1965 wurden dann die Sondermodelle Shelby Mustang gebaut, benannt nach dem ehemaligen Rennfahrer und Unternehmer Carroll Shelby. Ursprünglich waren sie für den Rennsport gedacht. Aber in der zweiten Generation, ab 1967, waren sie auch für jeden Liebhaber der über 300 bis 400 PS starken Ausführungen zu haben.

Die zweite Generation: klein und fein

Beim Ford Mustang II (1973–1978) besann man sich auf eine 35 cm kürzere, kompaktere Karosserie. Angeboten wurde der Mustang II als Coupé mit Fließ- oder Stufenheck, Vier- und Sechszylindermotoren. Darauf folgte auch ein V8-Motor sowie weitere Ausstattungspakete.

Verkaufsschlager auch in dritter Generation

Die Basis für den Mustang III (1979–1993) lieferte der Ford Fairmont. Ford konzipierte zuerst ein Stufenheckcoupé mit 2 Türen und ein Dreitürer-Schrägheckcoupé. 1983 gab es ein schnittiges Cabriolet. Bis 1993 wurden insgesamt über 2,5 Mio. Fahrzeuge produziert.

Modernisierungen zum 30. Geburtstag

Nach 30 Jahren Herstellung ging der Ford Mustang in eine neue, vierte Generation (1994–2004). Die Zweitürer-Coupés und Cabriolets glänzten in einer Basisausführung mit einem 3,8-Liter-V6-Motor und 147 PS, einer V8-motorigen GT-Variante mit 218 PS sowie einer Cobra-Version. Alle auf einer Fox-4-Plattform mit hinterer Starrachse. Die Leistung der Motoren wuchs stetig an.

Rückkehr zu den Retro-Wurzeln

Mit dem Ford Mustang V (2004–2014) besann man sich zurück auf das Retrodesign der späten 60er Jahre. Kombiniert wurde es mit einem technisch neu entwickelten, modernen Fahrzeug.

Die fünfte Generation zeigte sich mit den Karosserieversionen Coupé und Cabriolet in völlig neuem Style. Hergestellt wurden diese Modelle allerdings von der AutoAlliance International, nicht mehr von Ford.

Heiße Hengste – jetzt auch offiziell in Deutschland

Der Mustang VI (seit 2014) ist seit 2015 auch offiziell bei Ford-Händlern in Deutschland erhältlich. Im ersten Verkaufsjahr galoppierten bereits über 5.000 Fahrzeuge über Deutschlands Straßen. Mit diesen Zahlen konnten weder der Porsche Boxster noch der Cayman mithalten.

Zu kaufen gibt es die PS-starken Sportwagen als Coupé und Cabriolet. Motorisiert sind sie mit einem Vierzylinder-Turbo oder einem Fünfliter-Sauger.

Preise und Kfz-Steuer beim Ford Mustang

Der Grundpreis für einen Ford Mustang Fastback Coupé V8 liegt bei günstigen 45.000 €. Damit steht er für einen Sportwagen mit etwas mehr als 400 PS preislich ohne Konkurrenz da. Bei den laufenden Kosten fällt allerdings ein hoher Benzinverbrauch von 11,7 l/100 km an. Auch bei der Kfz-Steuer werden pro Jahr satte 508 € fällig.

Noch mehr schlägt der Ford Mustang Shelby GT 500 zu Buche: Mit 666 € ist er nicht nur im jährlichen Unterhalt teuer. Auch der Kaufpreis eines Neuwagens liegt bereits bei über 70.000 €.

Weniger als die Hälfte müssen Sie für einen Ford Mustang Coupé 2.3 Ecoboost berappen: 254 €, also nicht mal 22 € im Monat.

     kW/Hubraum in cm³  Emissionsgruppe Kfz-Steuer p. a.  
Ford Mustang Shelby GT 500    368/5.407  Euro 5  666 €  
Ford Mustang Fastback Coupé 5.0 Ti-VCT V8   310/4.951 Euro 6  508 €  
Ford Mustang Coupé 2.3 Ecoboost (ab 2017)    213/2.261 Euro 6  254 €  
Ford Mustang V6   154/3.700 Euro 6 472 €  

Stand April 2018

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Steuer und Versicherung variieren stark

Sowohl Kfz-Steuer als auch Kfz-Versicherung variieren stark nach Modell und den Eigenschaften des Versicherungsnehmers. Daher sollte man beide Werte individuell berechnen.

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