Eine Mietwohnung besenrein zurückgeben

Nur fegen oder mehr?

Erfahren Sie, welche Reinigungsarbeiten tatsächlich vor der Wohnungsübergabe von Ihnen verlangt werden können.

Eine Mietwohnung besenrein zurückgeben

Rechtsfrage des Tages:

Viele Mietverträge sehen vor, dass Mieter zum Auszug die Wohnung besenrein übergeben sollen. Was genau bedeutet das?

Antwort:


Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum Sie zum Auszug den Teppichboden Ihrer Wohnung abfegen sollen? Natürlich bedeutet das Stichwort "besenrein" nicht, dass Sie die Räume lediglich ausfegen müssen. Ein bisschen mehr wird von Ihnen schon erwartet. Besenrein heißt, dass Sie die Wohnung von grobem Schmutz gereinigt übergeben müssen.

Dazu gehört es, Teppiche abzusaugen, glatte Böden zu kehren und die Sanitäranlagen zu wischen. Genauso sollten Sie im Keller die gröbsten Spinnweben entfernen und Fettspritzer von den Küchenfliesen wischen. Eine komplette Fensterreinigung kann Ihr Vermieter beispielsweise aber nicht erwarten. Eine Stolperfalle gibt es dennoch. Mietrechtlich sind Sie verpflichtet, die Wohnung wie seinerzeit angemietet zurückzugeben.

Dies bedeutet, dass Sie selbst vorgenommene Einbauten entfernen müssen. Außerdem sind Beschädigungen zu beheben, wenn diese nicht mehr vertragsgemäß sind. Tiefe Kratzer auf dem Parkettboden müssen Sie in Angriff nehmen. Und für das gesprungene Waschbecken können Sie ebenso zur Verantwortung gezogen werden. Außerdem müssen Sie Ihren Mietvertrag genau prüfen. Enthält dieser eine wirksame Klausel zur Schönheitsreparatur, werden Sie unter Umständen auch um eine frische Wandfarbe nicht herumkommen.

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