Wenn Nikolaus den Postweg wählt

Nur mit Vollmacht

Bei der Post liegt ein Nikolauspäckchen für Ihr Kind? So gehen Sie nicht mit leeren Händen wieder nach Hause.

Wenn Nikolaus den Postweg wählt

Rechtsfrage des Tages:

Hat Ihr Kind heute auch im Briefkasten die Benachrichtigungskarte eines Paketzustellers gefunden? Vielleicht hat der Nikolaus ein Päckchen geschickt. Können Sie das Paket einfach bei der Post abholen?

Antwort:

Manchmal steckt der Nikolaus seine guten Gaben nicht in den Stiefel, sondern schickt sie mit dem Umweg über Oma und Opa per Post. Ist das Paket an Ihren Nachwuchs adressiert, können Sie es nicht einfach bei der Post abholen. In der Regel werden Sie mit leeren Händen nach Hause gehen.

Ist Ihr Kind zwischen sieben und 18 Jahre alt, ist es beschränkt geschäftsfähig. Dann sollte es bei der Abholung dabei sein. Alternativ lassen Sie sich eine Vollmacht von ihm ausstellen. Ist Ihr Kind jünger, ist es geschäftsunfähig. Daher können Sie als Erziehungsberechtigte das Paket theoretisch zwar abholen. Meist wird der Mitarbeiter des Paketdienstes trotzdem einen Nachweis verlangen.

Nehmen Sie dann zur Abholung den Kinderreisepass oder gleich das Kind selbst mit. Eine Kopie der Geburtsurkunde können Sie auch vorlegen. Mit Schikane hat das nichts zu tun. Diese strengen Regeln dienen Ihrer eigenen Absicherung. Ansonsten könnten Trickbetrüger oder unredliche Finder einer verlorenen Benachrichtigungskarte ohne Probleme fremde Pakete abholen und entwenden. Möchten Sie diese Probleme umgehen, bitten Sie den Absender Ihren Namen als Adressat zu verwenden.

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