Alkoholisiert auf zwei Rädern

Mit Radler auf´s Rad?

Autofahren und Alkohol passen nicht zusammen. Aber auch auf dem Fahrrad dürfen Sie es mit Bier oder Wein nicht übertreiben.

Alkoholisiert auf zwei Rädern

Rechtsfrage des Tages:

Möchten Sie auf dem Oktoberfest eine Maß zischen, sollten Sie Ihr Auto lieber stehen lassen. Aber auch mit dem Fahrrad dürfen Sie nicht zu tief ins Glas schauen. Welche Promille-Grenzen gelten für Radfahrer?


Antwort:

Fahren Sie betrunken Fahrrad, können Sie schnell zur Gefahr für sich und andere werden. Daher sollten Sie beim Alkoholkonsum auch dann maßhalten, wenn Sie nach Hause radeln wollen. Die Alkoholgrenze für Radfahrer liegt bei 1,6 Promille. Auf Fahrfehler kommt es dabei nicht an. Werden Sie mit diesem Alkoholpegel erwischt, müssen Sie nicht nur mit einer Geldstrafe und zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Sind Sie Besitzer eines Führerscheins, wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. Bestehen Sie diese nicht, wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen. Aber auch schon mit einer deutlich geringeren Alkoholisierung ist Ihr Führerschein in Gefahr. Bereits ab 0,3 Promille kann eine Strafanzeige erfolgen, wenn Sie durch alkoholbedingte Fahrmanöver auffallen. Fahren Sie Schlangenlinien, stehen ebenfalls Geldstrafe, Punkte und im Falle einer negativen MPU die Entziehung der Fahrerlaubnis im Raum.

Keine Besonderheiten gelten übrigens beim Führerschein auf Probe. Während Sie als Autofahrer während der Probezeit komplett auf Alkohol verzichten müssen, gibt es diese Regelungen für das Fahrradfahren nicht. Können Sie trotz eines Alkoholpegels unter 1,6 Promille Ihr Fahrrad völlig sicher beherrschen, müssen Sie auch in der Probezeit keinen Konsequenzen befürchten.

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