Betrunken auf dem E-Scooter

Fahrverbot droht!

Haben Sie zu tief ins Glas geschaut, heißt das: Auto stehen lassen. Auf einen E-Scooter sollten Sie aber auch nicht umsteigen.

Betrunken auf dem E-Scooter

Rechtsfrage des Tages:

Werden Sie betrunken am Steuer Ihres Autos erwischt, drohen Ihnen heftige Folgen. Aber auch auf den E-Scooter sollten Sie nicht benebelt steigen. Welche Promille-Grenze gilt?

Antwort:

E-Scooter gelten als Kraftfahrzeuge. Daher müssen Sie auf dieselben Promille-Grenzen achten wie beim Autofahren, um kein Bußgeld und Punkte in Flensburg zu riskieren. Im Ernstfall droht auch hier der Entzug der Fahrerlaubnis.

Was ist ein E Scooter denn genau?

Sie sind klein, leicht, wendig - und flott. Immer mehr Leute steigen auf die spritzigen E-Scooter, um durch die Stadt zu flitzen. Was viele dabei nicht wissen: Auch diese Gefährte sind Kraftfahrzeuge. Daher gelten weitgehend dieselben Regeln wie für Autos, Motorräder und Co. Nach einem feuchtfröhlichen Gelage sollten Sie daher auch nicht auf den motorisierten Roller steigen.

Welche Promille-Grenzen gelten und welche Strafen drohen?

Es gilt die Grenze von 0,5 Promille. Ab diesem Grad der Alkoholisierung müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und bis zu drei Monaten Fahrverbot rechnen. Ab 1,1 Promille begehen Sie bereits eine Straftat. Die Folgen sind die Entziehung der Fahrerlaubnis, drei Punkte im Fahreignungsregister und eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe. Fahranfänger in der Probezeit oder unter 21 Jahren müssen sich an das strikte Alkoholverbot halten. Bei einem Verstoß gegen die 0,0-Promille-Grenze droht neben einem Bußgeld und Punkten unter anderem die Verlängerung der Probezeit.

Was ist, wenn es zu einem selbstverschuldeten Unfall kommt?

Achtung! Bereits ab 0,3 Promille ist Ihre Fahrerlaubnis in ernster Gefahr. Fallen Sie nämlich durch Fahrfehler auf und gefährden andere Verkehrsteilnehmer, kann Ihnen ebenfalls die Fahrerlaubnis entzogen werden. Neben einer Geldstrafe und Punkten in Flensburg wird meist auch eine Sperrzeit für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis ausgesprochen.

Bei Alkoholdelikten steht vor dem Wiedererlangen der motorisierten Freiheit zudem in der Regel eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

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